Romano Prodi hat seinen Rücktritt eingereicht. Offen ist, ob ihn Napolitano annimmt. Bei der Senatsabstimmung kam es zu Tumulten.
Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano will nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Romano Prodi am Freitag erste Konsultationen mit den Präsidenten des Senats und des Abgeordnetenhauses führen. Napolitano ließ am Donnerstag offen, ob er den Rücktritt annimmt. Er bat die Regierung, zunächst im Amt zu bleiben. Der seit 20 Monaten an der Spitze einer Mitte-Links-Regierung stehende Prodi hatte im Senat eine Vertrauensabstimmung verloren.
Tumulte im Senat
Bei der Debatte über die Vertrauensfrage kam es im Senat zu turbulenten Szenen, bei denen ein Senator der Udeur-Partei ohnmächtig wurde und behandelt werden musste. Er war von einem Parteikollegen beschimpft und nach Augenzeugenberichten auch bespuckt worden, weil er Prodi das Vertrauen aussprechen wollte.
Freitag, 25. Januar 2008
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